Freezes Deyna
Crossover
Seit der Bandgründung im Jahre 2010, lassen sich die Buben von Freezes Deyna von allen musikalischen Einflüssen inspirieren, die es ihnen in die Ohren schwemmt. So vermischen sich Genres wie Punk, Metal, Hip-Hop und Trash-Oper zu einer homogenen Masse pushenden Mörder-Zerr-Sounds, welche die dynamischen Facetten des menschlichen Empfindens entfesseln. Die Formel lautet Crossover. Und eben dieser macht die Songs der Band so einzigartig und abwechslungsreich. Vorbilder wie Rage Against The Machine, hed P.E., Limp Bizkit oder Mani Matter lieferten den fruchtbaren Grund, auf welchem der deynastische Strauch keimte, gedieh und bis heute neue Äste in die Himmelsrichtungen der musikalischen Vielfalt wachsen lässt.
2014 veröffentlichte die Band ihr erstes Album The Deynacode, welches einen gehaltvollen Überblick über die musikalischen Vorlieben der vier Solothurner aufzeigt und von Presse sowie Kritikern in den höchsten Tönen ignoriert wurde. Nach dem ersten Album war die Lust gross, das Spielfeld auszuweiten und so ergab es sich dass DJ Skeptic aus den Gerlafinger Sümpfen sich der Band anschloss, was die musikalischen Möglichkeiten von Freezes Deyna um einen Faktor von mindestens 8.4 vergrösserte. Gemeinsam wurde an neuen Songs gefeilt und das Resultat war das zweite Album Guess Who's Fucked, das 2017 droppte und vermehrt klassischem Rapcore frönte.
Auch an der Live-Front tat sich über die Jahre einiges. So trat Freezes Deyna unter anderem mit Szenegrössen wie Dog Eat Dog und Hollywood Undead auf und supportete im Herbst 2019 gar die Urgesteine von Clawfinger auf deren Deutschland-Tour. Das kam offenbar nicht allzu schlecht an, denn Clawfinger nahm Freezes Deyna im Jahre 2022 erneut auf Tour mit, welche dieses mal neben Deutschland auch in Belgien und Tschechien halt machte. Die Jahre vergingen, Freezes Deyna hauten ein paar Singles raus und merkten irgendwann, dass die Zeit mehr als reif für ein drittes Album war. So verkrochen sie sich während 2025 in ihrer Höhle und nahmen dort Life Finds A Way auf, das am 4. April in die Freiheit entlassen wurde.
Und wenn sie nicht gestorben sind, beglücken sie auch heute noch sich selber und die Menschen dieser alten Mutter Erde mit freshem Scheiss.